Katholische Kirchengemeinde St. Peter und Paul Oberkochen

 

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50 Jahre Kindergarten „St. Michael“  2013

Der kath. Kindergarten St. Michael feiert mit mehreren Veranstaltungen sein 50 jähriges Jubiläum. So wurde der Kindergarten am 9. Oktober Vertretern  der Stadt und der Industrie vorgestellt und am heutigen Freitag  findet ein „Ehemaligen“-Treffen statt. Im Rahmen des Kirchweihfestes von  „St. Peter und Paul“ am Sonntag, dem 20.10., werden 50 Jahre St. Michael im Festgottesdienst (Festprogramm siehe unter Kirchlichen Nachrichten) gewürdigt.

Das Jubiläum fällt in eine Phase gewaltiger Umwälzungen der Kindergartenlandschaft. Dies zeigt sich in der „Krippenoffensive“ des Bundes, wonach ab diesem Jahr für durchschnittlich 35 % der unter 3 jährigen ein Betreuungsplatz anzubieten ist, im Orientierungsplan für Bildung und Erziehung für die Kindergärten in Baden-Württemberg sowie im Rottenburger Kindergartenplan, der  für alle katholischen Einrichtungen in der Diözese Rottenburg-Stuttgart bindend ist. Diese Vorgaben haben deutliche Spuren hinterlassen. So werden z.B. in sehr vielen Kindergärten Krippenplätze angeboten und Kinder können im Rahmen der Ganztagesbetreuung Mittagessen. Weitere Qualitätsansprüche in Orientierungsplan und  Rottenburger Kindergartenplan stellen zusätzliche Herausforderungen an das Personal, das sich situationsorientiert auf viele Belange der Kinder einzustellen hat.

Auch vor diesem Hintergrund werden in St. Michael seit 2 Jahren 10 Krippenplätze angeboten. Dafür wurde der Kindergarten zwischen 2009 und 2011 umgebaut. Dieses und nächstes Jahr werden auch die Außenanlagen komplett erneuert.

St. Michael ist der einzige konfessioneller Kindergarten in Oberkochen - sind denn  konfessionelle Kindergärten heute überhaupt noch gefragt?

Obwohl viele katholische Trägergemeinden wegen der Kosten für Betrieb und Erhaltung an ihre finanzielle Grenzen stoßen – hier ist der Dank an die Kommunen für ihre finanzielle Unterstützung angesagt – sieht der Bischof unserer Diözese Gebhard Fürst alle Kindergärten deshalb nicht nur als Herausforderung,  sondern auch als Chance. Denn Kindergärten sind auch ein Ort der „Weitergabe des Glaubens“. Dies beschränkt sich in St. Michael nicht nur auf das Eingehen auf verschiedene Feste des Kirchenjahres, sondern der diakonischen Auftrag wird dadurch sichtbar, dass Kindergarten und Kirchengemeinde für andere da sind, dass sie andere mit ihren Sorgen ernst nehmen und ihnen Hilfe anbieten.  

Aktuell arbeiten die Mitglieder des Kindergartenausschusses an einem sog. Pastoralen Kooperationskonzept, in welchem Vorschläge erarbeitet und dokumentiert werden, wie einerseits das Miteinander von Kirchengemeinde und Kindergarten verbessert und erweitert werden kann und andrerseits Zugänge für gemeinsame Begegnungen und Aktivitäten möglichst vieler Menschen geschaffen werden können. Darüber hinaus sind im seit 2007 gültigen Rottenburger Kindergartenplan weitere verwaltungstechnische Standards formuliert. So wurden u.a. zur Professionaliserung der Verwaltungsarbeit die Stelle eines Kindergartenbeauftragten (Verwaltung) und für die pastorale Arbeit ein Kindergartenbeauftragter (Pastoral) geschaffen.

Wenn ein Jubiläum gefeiert wird, lohnt sich aber auch ein Rückblick. Schauen wir deshalb zurück auf die Anfänge, also in das Oberkochen vor mehr als 100 Jahren mit einer Einwohnerzahl um 1200. Durch den Bau eines neuen katholischen Schulhauses in der Dreißentalstraße wurde das „alte Schwesternhaus“ (heutiges Edith-Stein-Haus) frei. Dort konnte 1906 eine Schwesternstation mit Franziskanerinnen aus dem Kloster Reute eingerichtet werden. Ihre im karitativen Bereich liegenden Aufgaben fanden sie in der Krankenpflege im Rahmen des bereits früher gegründeten Katholischen Krankenpflegevereins  und im Kindergarten.  Im Oberkochener Heimatbuch ist in diesem Zusammenhang nachzulesen:

„…Am 24. Oktober 1910 übernahmen die Franziskanerinnen eine „Kleinkinderschule“, die im unteren Schulsaal des Schwesternhauses für 14.316,36 Mark eingerichtet wurde. Zwei Jahre später  waren es schon 126 Kinder, die von den Schwestern betreut wurden...“

Die Franziskanerinnen wirkten bis 2003 in Oberkochen. Stellvertretend für die Erinnerung an die Schwestern steht für viele damalige Kinder und Ministranten heute noch Sr. Thomasella.

Die Nachkriegsereignisse und die rasante Zunahme der Bevölkerung  Oberkochens auf ca. 3700 Einwohnern im Jahr 1950 führten bei ca. 180 Kindern im „Alten Schwesternhaus“ zu sehr beengten Verhältnissen. So zogen die Schwestern mit den Kindern 1952 in den neu errichteten  städtischen Kindergarten im Wiesenweg um. Die Bevölkerung stieg weiterhin und erreichte 1963  fast 8.500 Einwohner. Trotz des zusätzlichen  Betreuungsangebots im Zeiss-Kindergarten, dem heutigen „Kinderhaus am Gutenbach“, wurde im Bergheim, der „Sonnenbergschule“, ein neuer katholischer Kindergarten mit zwei Gruppen und je 45 Kinder unter Pfarrer Konrad Forster und mit Unterstützung der Gemeinde Oberkochen mit Bürgermeister Gustav Bosch eingerichtet. Nur kurz ist über die Neueröffnung sowohl in den  „Kirchlichen Mitteilungen“ und im „Bürger und Gemeinde“  vom 8. März 1963 nachzulesen:

„Bis zur Fertigstellung eines geeigneten Kindergartenneubaus  hat die Katholische Kirchengemeinde im Bergheim (früher Progymnasium) einen Kindergarten eingerichtet. Eröffnung: 1. April 1963. Anmeldung  für jedermann möglich (Bedingungen und Beiträge wie im Kindergarten der Gemeinde Oberkochen). Anmeldungen schriftlich noch möglich beim Katholischen Pfarramt Oberkochen.“

In den Kirchlichen Mitteilungen ist dazu noch ergänzt: „Die Räume dazu wurden uns mietweise von der Gemeinde Oberkochen  zur Verfügung gestellt.“

Bereits im Spätsommer 1963 wurde eine dritte Gruppe als Tagestätte mit Kindern berufstätiger Eltern eingerichtet, weil die eigentliche Zeiss-Kindertagesstäte  in der Mühlstraße zu klein wurde. Als diese in größere Räumlichkeiten umzog, wurde der Tagesstättenbetrieb wieder eingestellt, aber dafür weitere Normalgruppen eingerichtet.  1967 war das Katholische Gemeindezentrum fertiggestellt und der Kindergarten  „St. Michael“ konnte mit 3 Gruppen ins Rupert-Mayer-Haus umziehen. Erst als die sog. geburtenschwachen Jahrgänge kamen, wurde 1976  die Kapazität  von 4 auf 3 Gruppen reduziert.  Später, mit Eröffnung des Kindergartens Heide, erfolgte eine weitere Reduzierung auf 2 Gruppen.

Seit erfolgter Renovierung  des Kindergartens in 2011 gibt es wieder 3 Gruppen (2 Gruppen für Kinder von 3 – 6 Jahren und eine Krippengruppe für Kinder von 1 – 3 Jahren).

 

Die Katholische Kirchengemeinde spricht allen früheren und heutigen Verantwortlichen ein herzliches Dankeschön aus:

Der Leiterin des Kindergartens Kerstin Minder,  dem gesamten Team,  dem Elternbeirat mit der Vorsitzenden Petra Betzler und der gesamten Elternschaft. Ebenso gilt unser Dank den Mitgliedern des Kindergartenausschusses, der Kirchenpflegerin Edeltraut Kieninger sowie der Kindergartenbeauftragten (Verwaltung) Frau Claudia Fröhlich und Pfarrer Andreas Macho.  Nicht zu vergessen sind die vielen Mütter und Väter, die immer wieder mit Hand angelegt haben, dem früheren Hausmeisterehepaar Rafalski und den jetzigen Reinigungskräften der S.O.F.A. und dem langjährigen 2. Vorsitzenden Paul Trittler, dem der Kindergarten immer ein Herzensanliegen war.  Der Stadt Oberkochen sagen wir ebenfalls Danke für die Bezuschussung  sowie für die gute Zusammenarbeit und setzen auf eine gute  Zukunft, in welcher wir den Belangen der Kindergärten zum Wohle der anvertrauten Kinder in unserer Stadt gerecht werden wollen.

Dem Kindergarten St. Michael herzlichen Glückwunsch zum 50 jährigen Jubiläum und viel Glück für die Zukunft.

Konrad Werner

(2. Vorsitzender der Kirchengemeinde St. Peter und Paul)          

 

 

 

50 Jahre Kindergarten „St. Michael“ 2013

Der katholische Kindergarten St. Michael feiert mit mehreren Veranstaltungen sein 50 jähriges Jubiläum. So wurde der Kindergarten am 9. Oktober Vertretern der Stadt und der Industrie vorgestellt und am heutigen Freitag findet ein „Ehemaligen“-Treffen statt. Im Rahmen des Kirchweihfestes von „St. Peter und Paul“ am Sonntag, dem 20. Oktober, werden 50 Jahre St. Michael im Festgottesdienst gewürdigt.

Das Jubiläum fällt in eine Phase gewaltiger Umwälzungen der Kindergartenlandschaft. Vor diesem Hintergrund werden in St. Michael seit 2 Jahren 10 Krippenplätze angeboten. U. a. dafür wurde der Kindergarten zwischen 2009 und 2011 umgebaut. Dieses und nächstes Jahr werden auch die Außenanlagen komplett erneuert.

Obwohl viele katholische Trägergemeinden wegen der Kosten für Betrieb und Erhaltung an ihre Grenzen stoßen – hier ist der Dank an die Kommunen für ihre finanzielle Unterstützung angesagt – sieht der Bischof unserer Diözese Gebhard Fürst alle Kindergärten deshalb nicht nur als Herausforderung, sondern auch als Chance. Denn Kindergärten sind auch ein Ort der „Weitergabe des Glaubens“. Dies beschränkt sich in St. Michael nicht nur auf das Eingehen auf verschiedene Feste des Kirchenjahres, sondern der diakonischen Auftrag wird dadurch sichtbar, dass Kindergarten und Kirchengemeinde für andere da sind, dass sie andere mit ihren Sorgen ernst nehmen und ihnen Hilfe anbieten.

Wenn ein Jubiläum gefeiert wird, lohnt sich aber auch ein Rückblick:

1906 -     Einrichtung einer Schwesternstation mit Franziskanerinnen aus dem Kloster Reute.

1910 -     Übernahme einer „Kleinkindschule“ durch die Franziskanerinnen im unteren Schulsaal des Schwesternhauses.

1912 -     126 Kinder werden von den Schwestern betreut. Die Franziskanerinnen wirkten in Oberkochen bis 2003.

1950 -     180 Kinder im „Alten Schwesternhaus“, deshalb …

1952 -     …Umzug in den neu errichteten städtischen Kindergarten im Wiesenweg.

1963 -     Einrichtung eines neuen katholischen Kindergarten mit zwei Gruppen mit je 45 Kindern unter Pfarrer Konrad Forster mit Unterstützung der Gemeinde Oberkochen mit Bürgermeister Gustav Bosch im Bergheim (früher Progymnasium).

1963 -     kurzfristige Einrichtung einer weiteren Gruppe als Tagestätte mit Kindern berufstätiger Eltern, bis die eigentliche Zeiss-Kindertagesstätte in größere Räumlichkeiten umziehen konnte.

1967 -     Umzug des Kindergarten „St. Michael mit 3 Gruppen in das neu gebaute Katholische Gemeindezentrum „Rupert-Mayer-Haus“. Zwischenzeitliche Erhöhung auf 4 Gruppen. Mit Eröffnung des Kindergartens Heide erfolgte eine weitere Reduzierung auf 2 Gruppen.

2011 -     Seit Renovierung des Kindergartens gibt es wieder 3 Gruppen (2 Gruppen für Kinder von 3 – 6 Jahren und eine Krippengruppe für Kinder von 1 – 3 Jahren).

Die Katholische Kirchengemeinde spricht allen früheren und heutigen Verantwortlichen ein herzliches Dankeschön aus:

Der Leiterin des Kindergartens Kerstin Minder, dem gesamten Team, dem Elternbeirat mit der Vorsitzenden Petra Betzler und der gesamten Elternschaft. Ebenso gilt unser Dank den Mitgliedern des Kindergartenausschusses, der Kirchenpflegerin Edeltraut Kieninger sowie der Kindergartenbeauftragten (Verwaltung) Frau Claudia Fröhlich und Pfarrer Andreas Macho. Nicht zu vergessen sind die vielen Mütter und Väter, die immer wieder mit Hand angelegt haben, dem früheren Hausmeisterehepaar Rafalski und den jetzigen Reinigungskräften der S.O.F.A. und dem langjährigen 2. Vorsitzenden Paul Trittler, dem der Kindergarten immer ein Herzensanliegen war. Der Stadt Oberkochen sagen wir ebenfalls Danke für die Bezuschussung sowie für die gute Zusammenarbeit und setzen auf eine gute Zukunft, in welcher wir den Belangen der Kindergärten zum Wohle der anvertrauten Kinder in unserer Stadt gerecht werden wollen.

Dem Kindergarten „St. Michael“ herzlichen Glückwunsch zum 50 jährigen Jubiläum und viel Glück für die Zukunft.

Konrad Werner

2. Vorsitzender der Kirchengemeinde St. Peter und Paul

 

 

 

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