Katholische Kirchengemeinde St. Peter und Paul Oberkochen

 

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Monsignore Professor Paul Fischer feierte 80. Wiegenfest

Am Sonntag, dem 6. April 2014 durfte Monsignore Professor Paul Fischer seinen 80. Geburtstag feiern. Gesundheitlich zwar angeschlagen, aber geistig auf der Höhe feierte er die Sonntagsmesse mit. Das Evangelium von der Auferweckung des Lazarus nahm er zum Anlass, über das zu predigen, was im Glauben an Jesus Christus Leben spendet, nämlich Gott selbst. Das Familiengottesdienst-Team nahm am Misereor-Sonntag den roten Faden auf und stellte dar, wo die Welt, dargestellt durch den schief stehenden Querbalken eines Holzkreuzes, aus dem Gleichgewicht gekommen ist und dass dieses im Glauben Jesu und durch Gottes Hilfe wieder gerade gerückt werden kann.

Pfarrer Andreas Macho, Pfarrer Martin David und der 2. Vorsitzende, Konrad Werner, waren gegen Ende der Messe die ersten Gratulanten. Konrad Werner zitierte Hans Christian Andersen „Leben alleine ist nicht genug. Sonne, Freiheit und eine kleine Blume braucht man.“ Dabei übereichte er Professor Fischer einen kleinen Blumenkorb, der symbolisieren soll, dass als Geschenk der Gemeinde eine Stelle im Garten des Jubilars, wo dieser gerne sitzt, den ganzen Sommer über mit etwas Blühendem bepflanzt werden soll. Auch Dekan Pius Angstenberger war mit einem kleinen Buchgeschenk gekommen, um seine Glückwünsche zu überbringen.

Die Verbindung zu seiner Heimat Oberkochen hatte Paul Fischer während seines gesamten beruflichen Lebens, das sich als Religionslehrer, Stadtdekan und Schuldekan schwerpunktmäßig in Stuttgart abspielte, immer aufrecht erhalten und war hier genauso gerne gesehen wie an seinen beruflichen Wirkungsstätten.

Die Teilnehmer des Gottesdienstes brachten ihre Wertschätzung für Prof. Fischer durch einen mehrmaligen kräftigen Applaus zum Ausdruck.

Im Anschluss an die Hl. Messe sang der kath. Kirchenchor im Kirch-Hof ein kurzes Ständchen und Vorstand Klaus Müller stellte den Chor als die „große Familie“ von Paul Fischer vor, der immer wieder gerne zum Singen kommt und der ebenso gerne gesehen und gehört wird. In Anspielung auf den Humor des Jubilars, der nicht nur Fischer heiße, sondern auch ein großer Menschenfischer gewesen sei, fand Müller das Lied von der Forelle für den Jubeltag genau richtig.

Dann wartete aber auch schon der Großteil der weiteren Kirchenbesucher, um dem Jubilar die Hand schütteln zu können.

Die Kirchengemeinde, vertreten durch den Kirchengemeinderat und einige besondere Gäste des Geburtstagskindes, hatte Paul Fischer zu Ehren im Edith-Stein-Haus zum Essen eingeladen. Erschöpft, aber mit der Freude im Gesicht, dass er seinen Geburtstag wie von ihm gewünscht hatte feiern können, entließ Prof. Fischer nach dem Dessert „seine“ Gäste nach Hause.

Dr. Josef Distl

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    +

 

   Nach langer Krankheit ist in den

   Morgenstunden des 26. August 2014 Monsignore Paul Fischer verstorben.

 

Am 6. April konnte er noch seinen 80. Geburtstag feiern: inmitten seiner Kirchengemeinde St. Peter und Paul, der er stets verbunden geblieben war. Daran erinnert auch das Foto. So hat man ihn gemocht und geschätzt.
Am 23. März 1958 empfing er in Ulm die Priesterweihe. Nach den Vikarsjahren in Geislingen/Steige und Stuttgart-Vaihingen wirkte er lange Zeit im Schuldienst in Stuttgart. Als kompetenter Pädagoge und verständnisvoller Priester konnte er an die kommenden Generationen weitergeben, was ihm selber wichtig war. Nach den Jahren als Gymnasialprofessor war er Schuldekan, Vorsitzender des Caritasverbandes für Stuttgart und schließlich Dekan des Dekanats Stuttgart-Mitte. Seit 1997 lebte er im Ruhestand in seiner Heimatgemeinde Oberkochen, die ihm immer am Herzen lag. Auch in seiner aktiven Zeit hat er immer wieder hier Wochenenden und Ferien verbracht. Er hat gern ausgeholfen, wenn er gebraucht wurde, gerade auch in für die Pfarrei schwierigen Zeiten. Seine ansprechenden und gleichermaßen anspruchsvollen Predigten regten zum Nachdenken an. Mit ihm verlieren wir einen Seelsorger, der nicht nur buchstäblich mitten in der Gemeinde lebte, weil sein Elternhaus ganz zentral neben der Kirche liegt, sondern weil er als Mensch das Leben mit uns teilte. Wir werden ihn vermissen: seine Worte, seinen Humor, seinen Tiefgang. Für seine vielfältigen seelsorgerlichen Dienste sagen wir von Herzen Vergelt's Gott. In den kommenden Tagen werden wir im Gebet mit ihm verbunden sein und darüberhinaus verbunden bleiben.
               Für die Kirchengemeinde St. Peter und Paul Oberkochen
               Pfarrer Andreas Macho      
               2. Vorsitzender Konrad Werner
Rosenkranz am Samstag, 30. August um 18.00 Uhr; Totengebet am Sonntag, 31. August um 17.30 Uhr; Requiem am Montag, 1. September um 10.00 Uhr in der Pfarrkirche St. Peter und Paul mit anschließender Beisetzung auf dem katholischen Friedhof.
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Viele Mitbrüder im priesterlichen Amt und Weggefährten sowie eine sehr große Trauergemeinde gedachten im Requiem mit Gebet und ehrenden Nachrufen des allseits beliebten und geschätzten Verstorbenen und begleiteten ihn zu seiner Ruhestätte auf dem katholischen Friedhof.

Bilder vom 80. Geburtstag

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