Katholische Kirchengemeinde St. Peter und Paul Oberkochen

 

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Abschied von Bruder Hans Eigner am 12. Januar 2014

Bruder Hans Eigner von den Comboni-Missionaren, ein langjähriger Freund unserer Gemeinde und Kenner der Situation in Kariobangi, geht zurück nach Afrika. Im Südsudan wird er sich beim Wiederaufbau des vom jahrzehntelangen Bürgerkrieg zerstörten Landes einbringen.

Bruder Hans Eigner war es wichtig, uns noch einmal zu besuchen und sich persönlich zu verabschieden. Im Sonntagsgottesdienst am 12. Januar dankte er für unsere Unterstützung im Gebet, für viele gewachsene Freundschaften und für unsere regelmäßigen Spenden, die eine langjährige Missionsarbeit vor Ort ermöglichen. Er erläuterte, dass die Hilfe zur Selbsthilfe für ihn die wichtigste Aufgabe ist. Nur durch Bildung können Selbstbewusstsein, Nächstenliebe und die Verantwortung für das eigene Leben, die Gemeinschaft und letztendlich auch für die Wirtschaft und den Staat wachsen. Mittlerweile sind nach seinen Worten Fortschritte in Kariobangi unverkennbar.

Im Namen der Kirchengemeinde erwiderte der 2. Vorsitzende Konrad Werner, dass die Kirchengemeinde einen Freund verabschiedet, ihm für seine Arbeit für die Menschen dort ein gutes Gelingen wünscht und hofft, ihn bald wieder gesund und wohlbehalten wiederzusehen. Symbolisch gab er Bruder Hans eine gelbe Rose und einen geschnitzten Wanderstab mit einem klassischen Vesper, Brot, Schwarzwurst, ein Apfel und Bier in einem Tuch eingebunden, mit auf den Weg.

Die gelbe Blume soll ihm wie die Sonne – oder passend zur Weihnachtszeit wie der Morgenstern - auf seinem Weg leuchten. Mit dem Wanderstab und dem Vesper verbinden wir den Wunsch, dass ihm die Gesundheit und Schaffenskraft erhalten bleiben, und dass er immer gerne aufgenommen und ausreichend versorgt wird. Abschließend zusammengefasst wurden die Wünsche im Text des Liedes „Geh unter der Gnade, geh unter Gottes Segen, geh in seinem Frieden, was auch immer du tust“.

Nach dem Gottesdienst gab Bruder Hans dann im Edith-Stein-Haus noch einen Einblick in die politische und wirtschaftliche Situation im Südsudan. Er ging dabei auch auf die Besonderheiten dieses Landes mit einem ausgeprägten Stammesdenken, sehr vielen Sprachen, einem Anteil von ca. 30 % Christen (etwa die Hälfte ist katholisch), Ölreichtum und einer nicht vorhandenen Grundversorgung mit Nahrungsmitteln trotz günstiger klimatischer Bedingungen ein. Außerdem gab es genügend Gelegenheit, aufkommende Fragen zum Land und zu seiner Arbeit zu erörtern.

Um ausdrücklich zum Ausdruck zu bringen, dass wir uns von einem Freund verabschieden, haben wir davon abgesehen, diesen Abschied mit einer Spendenübergabe zu verknüpfen. Die Übergabe unserer jährlichen Spenden für Kariobangi in Höhe von 10 000 € wird deshalb separat bei den Combonis in Ellwangen erfolgen.

Konrad Werner

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