Katholische Kirchengemeinde St. Peter und Paul Oberkochen

 

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Bei jedem Wetter unterwegs –

Verdienstmedaille beim Dankeschönabend am 19. Januar 2012 verliehen

„Gemeinde ist Gemeinschaft“, sagte Konrad Werner, der zweite Vorsitzende des Kirchengemeinderats von St. Peter + Paul am 19. Januar beim Dankeschönabend im Rupert-Mayer-Haus. Zusammenhalt und gegenseitige Unterstützung sind gelebter Glaube. Alle zwei Jahre lädt die Kirchengemeinde die Mitarbeiter zu diesem Abend ein, um allen, insbesondere aber auch den ehrenamtlich Tätigen für ihr Engagement und ihren Einsatz zu danken.

„206 Einladungen sind verschickt worden“, sagte Werner. Das ist eine faszinierende Anzahl an Mitarbeitern, die sich in der Gemeinde einsetzen. Dies ist vor allem auch beeindruckend, weil die Anzahl der Katholiken rapide abgenommen hat. Vor 16 Jahren gab es noch etwa 4500 Katholiken in Oberkochen, heute sind es noch rund 3700. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter decken ein großes Spektrum ab. Vom Kindergarten über liturgische Dienste, Gestaltung von Gottesdiensten bis hin zu den "höheren Semestern", reicht das haupt-, neben- und ehrenamtliche Engagement.

Das zeigt auch die Buntheit und die Vielfalt der Kirchengemeinde, meinte Pfarrer Andreas Macho. In einer Welt, in der es scheint, dass Egoismus und Alleinsein zunehme, ist es besser, zusammen zu finden.

Viele Tätigkeiten erfolgen unscheinbar und unspektakulär. Deshalb hat der Kirchengemeinderat einstimmig beschlossen, die Verdienstmedaille der Gemeinde dieses Mal an eine Frau zu verleihen, die nicht im Rampenlicht steht, verkündete Konrad Werner. Sie verrichtet ihren Dienst bescheiden im Hintergrund. Seit 32 Jahren putzt sie das Pfarrbüro und täglich, egal bei welchem Wetter, schließt sie die Kirche auf und ab. Das ist das Engagement von Martha Nagel, die vor zwei Jahren ihren Dienst sogar trotz eines Beckenbruchs weiter versehen hat. Zudem singt Martha Nagel auch seit 65 Jahren im Kirchenchor. „Ich mache das halt, weil ich neben der Kirche wohne“, sagte Martha Nagel bescheiden und freute sich über einen Blumenstrauß und einen Restaurantgutschein.

Musikalisch wurde der Abend von Lina Bahmann aus Dischingen umrahmt, die mit ihrer Harfe wunderschöne Melodien in den Saal zauberte.

Wie andere Kirchengemeinden leben, zeigte Pater Raphael anschließend in einem Vortrag über den indischen Bundesstaat Kerala und das dortige Christentum auf. Herrliche Küsten- und Berglandschaften, Fische und Krebse, die die Fischer fangen, fruchtbare Plantagen mit Reis, Bananen und Kokospalmen, sowie viele andere Früchte bilden die Grundlage des täglichen Lebens in Kerala. Mit ca. 20% ist der Anteil der Christen an der Bevölkerung groß. Seit vielen Jahrhunderten sind die Thomaschristen, die sich traditionell auf den Apostel Thomas zurückführen, ein fester Bestandteil der dortigen Gesellschaft. Aber auch die Christengruppe, die durch die Missionierungen der Kolonialzeit entstand, macht einen erklecklichen Teil aus.

Der Abend klang aus mit einem gut gedeckten Tisch mit Häppchen, den ebenfalls "gute Geister im Hintergrund" unter der Anleitung von Edeltraut Kieninger bereitet hatten.

Josef Distl

 

 

 

 

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