Katholische Kirchengemeinde St. Peter und Paul Oberkochen

 

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Berichte aus dem Kirchengemeinderat des Jahres 2011

 

Im ersten halben Jahr 2011 hat der Kirchengemeinderat einige Weichen gestellt, die seine Arbeit in den nächsten Jahren beeinflussen werden. Im Februar begann die Arbeit mit einer Klausur im Haus Josefstal in Schrezheim (es wurde berichtet). Fragen der Gemeindeentwicklung wurden dort besprochen – welche Angebote der Kath. Kirchengemeinde künftig in Oberkochen ausgebaut und welche zurückgefahren werden sollten. Das ist nicht einfach, da vieles wünschenswert ist, aber nur ein Teil davon geleistet werden kann.

Im März wurde ebenfalls schon über eine gemeinsame Sitzung mit dem Kirchengemeinderat der evangelischen Schwestergemeinde berichtet. Das unkomplizierte Verhältnis im Umgang miteinander zeigte sich wieder bei der Verabschiedung des Pfarrerehepaars Nuding am vergangenen Sonntag. Es wird jedes Mal erneut klar, dass Vertrauen und Geschwisterlichkeit nur auf der Basis guter persönlicher Kontakte wachsen können.

In den weiteren Monaten fanden vier Plenarsitzungen und eine Reihe von Ausschusssitzungen statt, aus denen hier eine Auswahl der wichtigsten Themen vorgestellt werden soll.

Die Renovierung und Erweiterung unseres Kindergartens St. Michael dominiert die Beratungen aus mehreren Gründen. Auf einer derart großen Baustelle klappt nicht immer alles termingerecht und optimal. Daher sind noch einige Restarbeiten zu erledigen. Der Betrieb läuft jedoch bekanntlich seit Anfang des Jahres. Das Angebot von Mittagessen für die Kinder wird sehr gut angenommen. Die Krippe, in der 10 Plätze für unter Dreijährige zur Verfügung stehen, ist noch nicht voll belegt. Daher werden, nachdem zunächst vorsichtig mit Kindern, die mindestens zwei Jahre alt sind, begonnen wurde, mittlerweile auch einjährige Kinder aufgenommen.

Der Kindergarten dominiert auch die Finanzen der Kath. Kirchengemeinde. Bereits bei der Planung des Vorhabens war klar, dass die Kirchengemeinde mit diesem Projekt einen sehr großen „Brocken“ schultern würde und dass die Haushaltslage auf einige Jahre hinaus ziemlich angespannt sein würde. Die zeigte sich im Mai in der Konsequenz bei der Aufstellung des Doppelhaushalts 2011/12. Für Bauvorhaben sind praktisch keine Reserven mehr vorhanden, so dass diese in den nächsten Jahren entweder verschoben oder gestreckt werden müssen. Trotzdem sind die Haushaltsentwürfe solide geplant und können mit den Steuerzuweisungen der Diözese ausgeglichen werden. Trotzdem sind alle aufgerufen, nach Möglichkeiten zu suchen, wie Ausgaben reduziert werden können. In diesem Zusammenhang wollen die im Kirchengemeinderat vertretenen Handwerker z. B. die Wärmedämmung der Kirche überprüfen und Verbesserungsmöglichkeiten ausschöpfen, um die sehr hohen Heizkosten für das Gotteshaus zu senken. Bei den täglichen Aufgaben der Kirchengemeinde muss allerdings noch nicht mehr als ohnehin üblich gespart bzw. „geknausert“ werden. So konnte die Vorbereitung zur Firmung am 15. Juli und auch der Gottesdienst im gewohnten Rahmen stattfinden. Nach allgemeiner Einschätzung war es auch ein sehr schönes, festliches Ereignis.

Ein anderes schönes und festliches Ereignis stellte am 9. Mai die Sternwallfahrt der Seelsorgeeinheit zur Waldkapelle Maria Eich am Fest der Ebnater Freude dar, wo die Wallfahrer/innen aus Ebnat, Waldhausen, Unterkochen und Oberkochen zunächst gemeinsam beteten und danach noch gemeinsam feierten. Beides gehört ja bekanntlich zusammen. Nur Seele und Leib zusammen machen den Menschen aus. Für beide muss gesorgt werden.

Einen ungewöhnlichen Ausflug unternahm der Kirchengemeinderat am Nachmittag des 16. Juli. Unter der Führung unseres erfahrenen Oberförsters Reinhold Vogel wurde der Kirchenwald im Bezirk Peterhau, an der Grenze der Oberkochener Gemarkung nach Aalen hin gelegen, umrundet bzw. durchquert. So konnten sich alle Kirchengemeinderäte einen Überblick über diesen Besitz der Kirchenstiftung verschaffen. Mit großem Interesse wurden alte Grenzsteine von 1755 betrachtet, die auf der einen Seite den Himmelsschlüssel des St. Petrus und auf der anderen Seite die Bischofsmützen der Fürstprobstei Ellwangen tragen.

Noch nicht ganz abgeschlossen sind die Beratungen zum Kirchweihfest. Es wird jedenfalls dieses Jahr nicht in der Dreißentalhalle stattfinden, da sich niemand finden ließ, der es zu erträglichen Preisen bewirtschaften will. Der Kirchengemeinderat will sich aber dadurch nicht irre machen lassen. Kariobangi braucht nach wie vor unsere Unterstützung und auch in unserem Gemeindezentrum, dem Rupert-Mayer-Haus, lassen sich schöne und große Feste feiern.

In diesem Sinne wünscht der Kirchengemeinderat von St. Peter + Paul, Oberkochen, allen Gemeindemitgliedern erholsame Ferien und einen gelungenen Start in die zweite Jahreshälfte.

Josef Distl

 

ÖKUMENE      -  Evangelische Kirchengemeinderäte zu Gast in der Kolpinghütte

Der Kirchengemeinderat von St. Peter + Paul hatte am Donnerstag, dem 17.3.2011, die evangelischen Kolleginnen und Kollegen in die Kolpinghütte eingeladen. Neben den Mitgliedern der beiden Ratsgremien waren die Pfarrer der beiden Kirchengemeinden und die Kirchenpflegerinnen anwesend. Nachdem Pfarrer Andreas Macho alle Anwesenden begrüßt hatte, erinnerte Johannes Gutknecht im geistlichen Impuls an das Feuer der Nachfolge Jesu, den Eifer, in seinem Namen eine Gemeinschaft zu bilden. 2. Vorsitzender Konrad Werner schloss die Einführung mit dem offiziellen Gebet für die Opfer der Erdbebenkatastrophe in Japan ab, in dem gemahnt wird, dass der Mensch nicht alles im Griff haben kann, sondern dass sowohl Natur - als auch technische Gewalten sehr schnell beherrschend werden können. Es wird gemahnt, verantwortungsbewusst zu leben, nachzudenken, aus dem Geschehenen zu lernen.

Nach einer ersten Unterhaltungsphase, die einen rustikalen Imbiss begleitete, stellten die beiden 2. Vorsitzenden ihre Gremien und die Kirchengemeinden vor. Konrad Werner hob hervor, dass nach der Wahl vom März 2010 etwa das halbe Gremium neu im Amt sei, dass auch die Ära Paul Trittler geendet habe und daher das neue Gremium eine Phase der Aufgabenfindung hinter sich habe, die mit der Klausurtagung vor einem Monat im Combonihaus Josefstal bei Ellwangen noch nicht zu Ende sei. Trotzdem konnte in diesem Jahr der Um- und Ausbau des Kindergartens St. Michael, den noch der vorige Kirchengemeinderat in die Wege geleitet hatte, durchgeführt und abgeschlossen werden. Die Aufzählung weiterer „Baustellen“ in der Kirchengemeinde beginne mit der Verbesserung der Kontaktaufnahme zu Neuzugezogenen, der Einführung einer Taufkatechese, der Stärkung der Jugendarbeit – das Trainee-Programm sei ein erster Schritt in diese Richtung – der Restrukturierung der Sternsingeraktion und sei mit der Planung einer Trauer- und Sterbebegleitung noch nicht zu Ende. Dann gibt es das Kirchweihfest im Oktober, das mit seinen Veranstaltungen am Samstag und Sonntag einen Stellenwert in der Gemeinde hat und nicht zuletzt die Ökumene, wo viele Gemeinsamkeiten im Alltag und im caritativen Bereich vorzufinden sind.

Gerd Reisinger, der 2. Vorsitzende des ev. Kirchengemeinderates, erwiderte, dass sie vor drei Jahren in einer ähnlichen Lage gewesen seien, während sich das Gremium jetzt in einer stabilen Mittelphase der Legislaturperiode befinde. Trotzdem gibt es Problemzonen, die ebenfalls beim Bauen beginnen – Reisinger erinnerte an die Renovierung des ev. Friedhofs und an die bevorstehende Dachsanierung der Versöhnungskirche – und bei der Kirchenmusik noch nicht aufhören – hierzu hat sich bekanntlich im vergangenen Jahr der ev. Kirchenchor aufgelöst – wo derzeit eine gute Kooperation mit der Schwestergemeinde in Königsbronn entsteht. Die Jugendarbeit sei ebenfalls ganz oben auf der Tagesordnung – die Jugendlichen kämpfen mit der Zeitknappheit durch das G8 und die Ganztagsschule, woran sich die Vorbereitung der Konfirmanden und auch das Trainee-Programm anpassen müssen. In der Ökumene müsse der gemeinsame Grenzbereich, in dem eine Zusammenarbeit möglich sei, ausgebaut werden.

Die angerissenen Punkte wurden von den Anwesenden diskutiert. Es wurde vereinbart, dass die Kirchen bei den Themen, wo sich mit der Kommune oder den örtlichen Vereinen Berührungspunkte ergeben, gemeinsam auftreten wollen. Der Arbeitskreis „Tag der Schöpfung“ wurde gestärkt. Das schon mehrfach erwähnte Trainee-Programm, wo evangelische und katholische Jugendliche gemeinsam zu Jugendleitern ausgebildet werden, wurde als guter Ansatz gesehen, um evt. weitere gemeinsame Jugendaktionen durchführen zu können. Pfarrer Nuding warnte jedoch zum Schluss noch davor, vor lauter guten Ideen die vorhandenen Kapazitäten zu überschreiten.

Mit dem Kanon „Herr bleibe bei uns“ wurde der „offizielle Teil“ abgeschlossen, aber die Anwesenden führten noch einige Zeit informelle und private Gespräche weiter, so dass insgesamt davon gesprochen werden kann, dass sich die beiden Gremien intensiv ausgetauscht und entsprechend kennengelernt haben.

Josef Distl

 

Kirchengemeinderat ging in Klausur

Am vergangenen Wochenende, 12./13. Februar 2011, begaben sich der Kirchengemeinderat, die Kirchenpflegerin Frau Kieninger und die Pfarramtssekretärin Frau Gold zu den Comboni-Missionaren ins Haus Josefstal bei Ellwangen unter der Begleitung durch Bruder Hans Eigner in Klausur. Ab Samstagmorgen berieten die Rätinnen und Räte zusammen mit Pfarrer Andreas Macho über pastorale Themen, die in den „normalen“ Sitzungen häufig zu kurz kommen oder dafür zu umfangreich sind. Problemkreise, wie Jugend- und Ministrantenarbeit, Taufkatechese, Ökumene wurden ausführlich besprochen und mit Aktionen und Personen unterlegt.

Bruder Hans gab Impulse und zeigte Situationen und Aktivitäten in der Oberkochener Partnergemeinde Kariobangi auf. Am Sonntag feierten Pater Schmidpeter und Pfarrer Macho zusammen die Hl. Messe. Die Kirchengemeinderäte schätzten neben der Gelegenheit, sich über die pastoralen Themen auszutauschen die Möglichkeit, sich noch etwas intensiver kennen zu lernen und vielleicht offener als bisher aufeinander zugehen zu können. Alle Anwesenden sahen im Rückblick die erfolgten Begegnungen und Gespräche als nützlich an.

Josef Distl

 

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