Katholische Kirchengemeinde St. Peter und Paul Oberkochen

 

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Maria-Schutz-Kapelle 60 Jahre (2010)

Seit 60 Jahren erhebt sich unsere Maria-Schutz-Kapelle über Oberkochen. Sie wurde als „Ersatz“ gebaut für die jahr-hundertealte Wiesenkapelle mit der Wallfahrt zum gegeißelten Heiland. Dieses Gotteshaus war zunehmend der sich ausbreitenden Industrie im Weg gestanden und abgerissen worden.

Umso froher dürfen wir sein, dass der ursprüngliche „Ersatz“ gut angenommen wurde und für unser Gemeindeleben mittlerweile eine wichtige Rolle spielt. Von den Jahrgangsfeiern beispielsweise bis zu Hochzeiten. Vor allem auch einzelne stille Beter finden den Weg immer wieder dorthin, um besinnliche Einkehr zu halten.

Mit dem Oktober beenden wir in diesem Jahr die „Saison“ der regelmäßigen Dienstag-Abendgottesdienste. Aber zuvor soll noch einmal gefeiert werden: am 3. Oktober um 19.00 Uhr mit einer Andacht. Wir beginnen unterhalb am Parkplatz mit einer Lichterprozession und ziehen in der Dämmerung nach oben. In diesem Rahmen werden die Rosenkränze gesegnet, die für die Marienstatue an der Lourdesgrotte gespendet wurden, nachdem der ursprüngliche Rosenkranz vor einiger Zeit verschwunden ist. Das passt auch gut zum Auftakt des Oktobers als Rosenkranzmonat.

Mit dem Jubiläum sei ein herzliches Vergelt´s Gott ausgesprochen allen Frauen und Männern, die sich in der Vergangenheit für die Pflege in und um die Kapelle gemüht haben und für die Personen, die auch heute mit viel Einsatz dazu bereit sind!

Pfarrer Andreas Macho

Dank großzügiger Spenden konnte 1985 mit einem schönen Kreuzweg und alten Stationen und zwei Jahre später mit der Lourdesgrotte die Kapellenanlage vervollständigt werden. 
 

So rückte unsere Maria-Schutz-Kapelle, wie unsere Pfarrkirche, mitten unter die Menschen in unser Gemeindeleben, ist fester Bestandteil in unserer Kirchengemeinde und deswegen gibt es Grund genug den 
50. Geburtstag zu würdigen.

Bei einem solchen Anlass schaut man gern zurück und die Älteren unter uns werden sich sicher an die damalige Zeit um 1950 - fünf Jahre nach dem Krieg - erinnern. Trotz schwieriger Wegstrecken herrschte Aufbruchstimmung und so gilt unser besonderer Dank den damals Verantwortlichen für die weitsichtige Planung beim Bau dieser Kapelle. Sie ist als Nachfolgerin der Wiesenkapelle entstanden, in einer Zeit, in der Oberkochen mit 3455 Einwohnern damals in die rasant steigende Bevölkerungsentwicklung fällt. 
 

Die Wiesenkapelle hatte zwar eine lange, sogar Wallfahrtstradition, vom Härtsfeld her, war dringend renovierungsbedürftig, aber durch die Ausdehnung der Industrie des alten Platzes nicht mehr würdig. So wurden mit dem damaligen Pfarrer Rudolf Hager - er kam 1949 nach Oberkochen - die Weichen für den Neubau einer Kapelle im Weingarten und Abbruch der früheren Wiesenkapelle gestellt. Rasant muss es beim Bau gegangen sein, denn im Mai 1950 wurde schon Richtfest und am darauffolgenden 31. Juli 1950 bereits Einweihung gefeiert. Aus damaligen Unterlagen geht hervor, dass mit der Weihe Dekan Beck aus Wasseralfingen beauftragt war, aber wegen seiner kurzfristigen Erkrankung und mit bischöflicher Vollmacht die neue Kapelle von Pfarrer Hager geweiht wurde. Er schreibt selbst:.."Wir nannten die von der Höhe des Weingartens nun freundlich grüßende Kapelle Maria vom Schutz. Möge sie lange ihre heilige Schutzaufgabe erfüllen!"... Diese Bitte wollen wir für unsere Gemeinde und inzwischen weit größer gewordene Stadt Oberkochen auch nach 50 Jah- ren beim Jubiläum wiederholen und verbinden mit dem Dank an unseren Herrgott. Allen Kapelle-Mesner/innen der Vergangenheit und Gegenwart sagen wir heute ein besonders herzliches Vergelt's Gott! 
                                                                                                          Paul Trittler

 

Ottilienkapelle
 

Sie steht nahe der Kocherbrücke am Kapellenweg. Schon um 1650 stand dort eine Ölbergkapelle, die auch der Hl. Ottilia, der Patronin für Augenleiden, geweiht war.
Im Chor der Kapelle steht eine PIETA, rechts an der Wand die Hl. Ottilia und ihr gegenüber der Hl. Josef mit dem Jesuskind.

 

Josefskapelle

Man findet sie am Fuße des Rodsteins und sie wurde im November 1987 im Kreise der Erbauer - eines örtlichen Freundeskreises - eingeweiht.
Der Hl. Josef, Nährvater Jesu, wird auch als Schutzpatron der Familien, Werktätigen und der Kirche verehrt.