Katholische Kirchengemeinde St. Peter und Paul Oberkochen

 

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Ehre, wem Ehre gebührt – fünf langjährige Sängerinnen

und Rudolf Heller ausgezeichnet

Unmittelbar nach dem Ende seines „Best of …“-Konzerts am Samstag, dem 24.11.2012, begab sich der Kath. Kirchenchor ins Gasthaus Pflug zur Cäcilienfeier. Nachdem Landrat Klaus Pavel dem gesamten Chor zuvor für sein 185jähriges musikalisches und volksbildendes Wirken mit der Zelter-Plakette eine Auszeichnung des Bundespräsidenten überreichen konnte, durfte Vorstand Klaus Müller nun fünf langjährige Sängerinnen mit Urkunden des Cäcilienverbandes und von Bischof Gebhard Fürst auszeichnen. In Anbetracht der vorgerückten Stunde fasste sich Müller kurz und ehrte Birgit Holz (25 Jahre), Elisabeth Wingert (40Jahre), Lidwina Pfeiffer (50 Jahre), Irmgard Dörrich (60 Jahre) und Martha Nagel (65 Jahre). Lidwina Pfeiffer wurde außerdem zur Ehrensängerin ernannt, einen Titel, den die beiden letztgenannten Sängerinnen schon seit einer Reihe von Jahren tragen dürfen. Bei der Ehrung Martha Nagels verweilte Müller dann doch etwas und erwähnte, dass es eine starke Bindung an eine Chorgemeinschaft geben müsse, wenn jemand so lange treu bei der Stange bleibe. Mit solchen Sängerinnen und Sängern sei es für einen Chor aber weniger schwer, selbst ein hohes Alter zu erreichen, war Müller überzeugt, womit er wieder Bezug auf das 185jährige Jubiläum nahm.

Klaus Müller machte dann jedoch den Platz frei für Pfarrer Andreas Macho, der seine Freude darüber ausdrückte, eine weitere Ehrung vornehmen zu dürfen. Diese galt einem Kirchenmusiker, der ebenfalls schon seit über 65 Jahren in „Amt und Würden“ sei, dem Organist Rudolf Heller. Ihm wurden ebenfalls die Urkunden des Cäcilienverbandes und des Bischofs überreicht, aber Rudolf Heller erwiderte die Ehrung auf seine Weise. Er bedankte sich dafür, dass er so lange und davon die meiste Zeit in Oberkochen segensreich die Orgel spielen und auch junge Organistinnen und Organisten ausbilden durfte. Er werde das, solange es geht, weiterhin tun, „weil ich ja gebraucht werde.“ Als Dank dafür, so lange „gebraucht worden“ zu sein, überreichte Heller der Kirchengemeinde ein Ölgemälde vom brennenden Dornbusch, in dem eine hohe religiöse Symbolkraft steckt. Schließlich sei er auch Kunsterzieher gewesen und male auch immer noch gerne, wenn er mal Zeit dazu habe und nicht gerade Verpflichtungen beim Orgelspiel. Das Bild von „Feuer und Flamme“ taucht in der Bibel immer wieder auf, wenn Gott zugegen ist, sei es beim Auszug des Heiligen Volkes aus der Knechtschaft, auf dem Sinai bei der Übergabe des Gesetzes an Mose, bei den Propheten, die selbst Feuer und Flamme für Gott sein müssen und nicht zuletzt beim Pfingstereignis, wenn der Geist Gottes in Gestalt von Feuerzungen auf jeden Einzelnen herabkommt. Pfarrer Macho war zuversichtlich, dass für das Bild ein schöner Platz gefunden werden kann.

Josef Distl

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