Katholische Kirchengemeinde St. Peter und Paul Oberkochen

 

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Kirchweihfest 2012

Am 13./14. Oktober feierte die Kirchengemeinde ihr Kirchweihfest und

gleichzeitig 30 Jahre Partnerschaft mit der riesigen Slumgemeinde Kariobangi bei Nairobi.

Vielen Dank allen Besuchern und allen Helfern unseres Kirchweihfests

Unsere Gemeinde feierte dieses Jahr am Kirchweihfest auch das Jubiläum 30 Jahre Partnerschaft mit Kariobangi.

Vor allem am Samstagabend wurde uns die Bedeutung dieser Partnerschaft einerseits durch den Besuch Pater Paulino aus Kariobangi und andererseits durch die Teilnahme von drei Comboni-Patres und unserem Br. Hans Eigner am Gottesdienst und dem Besuch unseres Festabends vor Augen geführt. Im Bericht von P. Paulino konnten wir uns davon überzeugen, dass es vor allem mit unserer Hilfe möglich ist, Schulspeisungen durchzuführen, eine Krankenstation, Schulen und Ausbildungszentren aufzubauen und fortzuführen sowie große Kirchen für die 73000 Katholiken zu bauen.

An dieser Stelle sei allen Spendern und allen Gästen beim Kirchweihfest ein herzliches Vergelt’s Gott gesagt. Bekanntlich geht ja der Reinerlös vom Essensangebot, den Getränken und den Verkaufsständen vollständig nach Kariobangi!

Neben dem gut besuchten Festakt am Samstagabend konnten wir uns am Sonntag über sehr viele Gäste freuen. Der Saal im Rupert-Mayer-Haus war fast durchgehend voll besetzt und im Untergeschoss wurde gemalt, gebastelt und gespielt – das Angebot wurde von den jungen Familien ausgesprochen gut angenommen!

Allen Besuchern nochmals ganz herzlich Danke für ihr Kommen und die gute Stimmung, die immer zu spüren war!

Doch wie könnte so ein großes Fest gefeiert werden ohne die vielen, vielen Helfer - ob sie im Rampenlicht stehen oder unsichtbar im Hintergrund arbeiten. Viel Zeit muss für Planungen, Vorbereitungen, den Auf- und Abbau sowie während des Fests von vielen Leuten aufgewendet werden. Die Mitarbeit jedes Einzelnen, ob an einem der beiden Gottesdienste, am Samstagabend beim Rahmenprogramm mit Singen, Vortrag und Bewirtung oder am Sonntag beim Kinderprogramm, bei Vorträgen, an Verkaufsständen oder bei der Bewirtung war notwendig und hilfreich für das diesjährige, gelungene Kirchweihfest. Deshalb sei ohne Einzelnennungen allen Helferinnen und Helfern gleichermaßen ein ganz großes Dankeschön für ihre Hilfsbereitschaft und ihr Engagement gesagt.

Pfarrer Andreas Macho und der Kirchengemeinderat

Ehrungen während des Kirchweihfests  

Im Rahmen des Kirchweihfests wurde am Samstag Herrn Albert Brenner die Verdienstmedaille für sein Engagement in unserer Kirchengemeinde überreicht.Herr Brenner ist seit 10 Jahren für die Gestaltung des Körnerteppichs verantwortlich, an dessen Gestaltung er schon länger mitgearbeitet hat. Auf die Frage, was er so alles macht, antwortete er „ich bin halt da, wenn man mich braucht“. Und genau dies beschreibt einen weiteren Grund für diese Ehrung: Ob ein Betstuhl überzogen werden soll oder ein Regal aufgestellt werden muss, Herr Brenner ist da, wenn man ihn braucht!Wir danken ihm und seiner Frau für all die Hilfe, die wir in der Vergangenheit erfahren durften und wünschen beiden alles Gute!

Außerdem konnten wir am Kirchweihfest unserem Mesner Josef Balle mit einem Blumenstrauß und einem Geschenkgutschein für das Café Samocca für 25 Jahre Mesnerdienst danken. An unzählig vielen Abenden, Samstagen und Sonntagen ist er oft mit seiner Frau oder seinen Kindern da, um alles rund um den Gottesdienst oder die Gestaltung der Kirche im Jahreslauf zu erledigen.

Vielen Dank und Vergelt’s Gott für den selbstlosen Einsatz an Josef Balle und an seine Frau, die ihn bei seiner Arbeit oft unterstützt!

 

30 Jahre lebendige Partnerschaft

Die Feier des Partnerschaftsjubiläums, der 30jährigen Verbindung mit der Kirchengemeinde Kariobangi in einem Außenbezirk von Nairobi, Kenia, stand als Motto über dem diesjährigen Kirchweihfest der katholischen Kirchengemeinde St. Peter+Paul vom vergangenen Wochenende, dem 13. und 14. Oktober. Äußerlich sichtbares Zeichen war die Anwesenheit von Pater Paulino Mondo, dem Pfarrer von Kariobangi. Der Gast weilte eine ganze Woche in Deutschland und tauschte mit den Vertretern der Kirchengemeinde wie der Lokalpolitik Informationen aus über die Hilfe, die in den vergangenen 30 Jahren nach Kariobangi geflossen war, über die Verwendung der Mittel, sowie über die künftige Zusammenarbeit.

Seinen wichtigsten Auftritt hatte Pater Paulino jedoch am Samstagabend im Festgottesdienst und dem anschließenden Festakt im Rupert-Mayer-Haus. Seine fesselnde Predigt, in der er die Bedeutung des Glaubens für das Leben in einer Slumgemeinde und für die Hilfe, die dort geleistet wird, hervorhob, legte er die prinzipiell sehr einfache Grundlage für eine Partnerschaft dar. Im Festakt wurde schnell klar, dass diese einfachen Grundlagen nur wirksam werden, wenn sie durch persönliche Kontakte und einen ständigen Austausch immer bewusst gemacht werden.

Zu diesem Austausch trug der Rückblick bei, den Konrad Werner mit „nackten“ Daten einleitete, den Paul Trittler, eine der Triebfedern der Partnerschaft in der Vergangenheit, durch persönliche Erfahrungen bereicherte und den Frau Christine Seckler mit einer spontanen Wortmeldung krönte, wobei sie von den „ersten Stunden“ der Partnerschaft, die durch die Schulfreunde Albert Seckler und Josef Gerner aus der Taufe gehoben wurde, erzählte.

Der Bildvortrag über Kariobangi heute, in den immer wieder auch ältere Aufnahmen eingestreut waren, zeigte nicht nur das Leben in der Partnergemeinde, sondern auch im Einzelnen, was mit Oberkochener Hilfsgeldern alles bewirkt worden ist und weiterhin bewirkt wird.

Konrad Werner dankte Pater Paulino, Bruder Hans Eigner und den weiteren anwesenden Comboni-Missionaren für die geleistete Arbeit, anhand derer zu erkennen ist, dass die Hilfe aus Oberkochen vor Ort eine reale Wirkung entfaltet. Pater Paulino stand bis Mittwoch, dem 17. Oktober, für Begegnungen zur Verfügung.

Anschließend griff Werner beim Festabend ein Thema auf, das ihm bereits seit einiger Zeit am Herzen liegt – die „unerkannt“ Wirkenden in einer Kirchengemeinde. Eine dieser Personen ist Albert Brenner, der immer da sei, wenn man „Jemand“ brauche. Als augenfälligstes Ergebnis seines Wirkens wurde das aus Körnern gestaltete Themenbild zum Erntedankfest hervorgehoben, das Brenner seit einigen Jahren gestaltet. Der Kirchengemeinderat hat beschlossen, Albert Brenner für seine stetige Tatbereitschaft die Verdienstmedaille der Kirchengemeinde St. Peter+Paul zu verleihen und Konrad Werner war es eine Freude, die Medaille an Herrn Brenner zu überreichen.

Am Sonntag wurde das Kirchweihfest mit einem Familiengottesdienst fortgesetzt. Auch das Fest im Rupert-Mayer Haus nahm einen erfolgreichen weiteren Verlauf. Im Nachmittagsprogramm konnten vor allem die vielen Aktivitäten, die für die Kinder vorbereitet waren, einen regen Zulauf verbuchen. Auch der Auftritt der Kinder aus dem Kindergarten St. Michael, in dem der Gockelhahn und der Löwenzahn ihre Freunde vorstellten, fand viel Beifall.

Die Erlöse aller durchgeführten Aktionen und des gesamten Kirchweihfestes werden auch im 30. Jahr der Partnerschaft, wie in den Jahren zuvor, zur Unterstützung der Partnergemeinde in Kariobangi, Nairobi, verwendet.

Josef Distl









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