Katholische Kirchengemeinde St. Peter und Paul Oberkochen

 

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 2013          -           50 Jahre Sternsingen in Oberkochen

Traditionell wurden die Sternsinger am 2. Weihnachtsfeiertag ausgesandt. 50 Sternsinger und 15 Gruppenleiter waren bis 5. Januar 2014 zwischen 1 und 5 Tagen bei Wind und Wetter unterwegs, um den Segen in die Wohnungen und Häuser zu bringen. Dabei sammelten sie Spenden von 11 469 Euro für Flüchtlingskinder in Malawi und weltweit.

Ihnen allen sei ein Dankeschön der gesamten Gemeinde für ihren Einsatz ausgesprochen. Ebenso ein herzlicher  Dank an alle, die die Sternsinger-Aktion durch ein Abendessen, durch Änderung oder Erneuerung der Gewänder und durch die Herstellung neuer Sterne unterstützt haben.

An dieser Stelle aber auch ein herzliches Vergelt's Gott an alle Mitbürgerinnen und Mitbürger für jede Gabe und die freundliche Aufnahme der Sternsinger.

 

 

Oberkochener Sternsinger fliegen aus am 10. Mai 2014

Frohgelaunt trafen sich am Morgen 42 Sternsinger zu ihrem Ausflug ins Kloster Bonlanden bei  Memmingen vor dem Rupert-Mayer-Haus und alle waren gespannt, was sie dort erwarten würde. Und nachdem Proviant und Getränke verstaut waren, sprach Herr Pfarrer Macho im Bus den Reisesegen. Kurz vor Bonlanden – in Erolzheim - stiegen alle Teilnehmer aus, um von dort zu Fuß aufs Kloster zuzuwandern.  Schwester Witburga hieß die Oberkochener Sternsinger im Kloster willkommen. Der von Faustin Mennel gegründete Klosterorden zählt zu den Franziskanerinnen. In verschiedenen Gruppen aufgeteilt, durften die einen zunächst in der Hostienbäckerei Hostien backen, während die anderen Gruppen von Schwester Witburga über den Krippenweg geführt wurden. Dabei erfuhren die Kinder, dass der Hl. Franziskus im 13. Jahrhundert das erste Mal Weihnachten als Schauspiel nachgespielt hatte - seitdem gibt es Krippenspiele. Im Krippenweg selbst wird nicht nur die Geburt Jesus dargestellt. Vielmehr beginnt der Weg bereits mit Jesaia, der 500 Jahre zuvor schon das Kommen von Jesus angekündigt hatte. Über die Verkündigung durch den Engel Gabriel, anschließend die Geburt Jesu in Betlehem führt der Weg die Besucher durch die Jesusgeschichte (Hanna und Simeon, Jesus predigt im Tempel, Jesus lernt das Zimmerhandwerk von seinem Vater) bis zu seiner ersten Wunderwirkung bei der Hochzeit von Kana. Über 200 Menschen und mehr als 100 Tierfiguren (im 19. Jahrhundert in der Alpenregion geschnitzt) erzählen davon. Für Kinder besteht die Möglichkeit,  im Anschluss an den Krippenweg in einer Krippe mit Kostümen ein Krippenspiel nachzuspielen. Der Krippenweg ist von einer Ausstrahlung, die jeden Besucher in ihren Bann zieht, also ein lohnenswerter Besuch für alle.

Anschließend waren die Sternsinger eingeladen zu einer Entdeckertour durch das Kloster. Die Tour führte die Entdecker durch die verschiedenen Häuser des Klosters, wo sie Fragen und Aufgaben bewältigen mussten: In welchem Haus ist die Hostienbäckerei untergebracht? Wie heißt die auf einem Wandteppich dargestellte Figur im Haus Tabor? Im Missionsbereich fanden die Sternsinger die Antworten zu den Fragen, wie der kleinste Vogel in Brasilien heißt oder wo es fleischfressende Fische gibt. Nachdem auch alle Teilnehmer die 53 Stufen zur Klosterpforte überwunden hatten, konnte Schwester Witburga alle zum bestandenen Derby-Diplom beglückwünschen und wünschte allen beim anschließenden Grillen einen guten Appetit. Fleißige Hände hatten in der Zwischenzeit dafür gesorgt, dass das Feuer an der Grillstelle schon brannte, so dass die mitgebrachten Würste auf den Grill gelegt werden konnten. Herzlichen Dank Walter Müller, der dafür sorgte, dass alle eine, zwei oder auch drei gut gebratene Würste bekamen. Der von Gabi Hausmann gespendete Stockbrotteig war auch innerhalb kürzester Zeit aufgegessen, so dass sich die Kinder auf dem Erlebnisspielplatz oder auf dem Sportplatz noch austoben konnten. Denn um halb drei ging es schon wieder zurück Richtung Ulm. Dort bestiegen die meisten den höchsten Kirchturm der Welt. Der Rest horchte den Worten von Martin Schaub, der in Ulm gebürtig ist und im Münster viel Wissenswertes erzählen konnte.

Vor dem Münster wartete Frau Michaela Berger vom Kindermissionswerk auf die Sternsinger, um sich bei den Kindern für ihr Tun als Sternsinger zu bedanken. Mit einigen Spielen mit einer Weltkugel stellten alle fest, dass wir alle auf einer Welt leben und alle aufeinander angewiesen sind. Krönender Abschluss war das gemeinsame Lied vor dem Münster: „Oh Lord, you wonderful to me…“ bevor alle wieder zum Bus gingen. Rechtzeitig zum Glockengeläut zur Vorabendmesse kam der Bus wieder in Oberkochen an. Ein ausdrücklicher Dank gilt auch dem Busfahrer, Herrn Kisanyk.

Hans-Peter Wolf

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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